„Die Dryade“ lässt Grenzen verschwimmen

Elisabeth Hatscher bringt das Material Filz als Rohwolle mit auf den „Hahn“ und nennt ihr Objekt „Die Dryade“, das die Besucher:innen zum Staunen bringt.
„Die Dryade“ stammt aus der Welt der Fantasie. Hatscher gibt ihr die Bezeichnung „mysteriöser Naturgeist“ und verwurzelt sie in die Tradition der griechischen Mythologie der Baumnymphen. Die Besucher:innen der Kunstroute sollen frei assoziieren, wenn sie der „Dryade“ begegnen, sich individuelle Geschichten oder Erlebnisse ausdenken. Dabei lässt das Licht, der Schatten im Wald oder das Wetter „Die Dryade“ in ihren warmen Erdtönen farbig changieren.
Die Künstlerin: „Das Filzobjekt lässt die Grenzen zwischen Mensch und Tier, Realität und Mythos verschwimmen.“
Die Kuratoren: „Der Ansatz von Hatscher, Kultur als Fenster zur ‚Natur‘ zu definieren und zu erforschen, welchen Einfluss Kultur auf die Wahrnehmung der ‚Natur‘ hat, ist sehr überzeugend.“Hatscher studierte freie bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main und war Meisterschülerin von Christa Näher. Sie lebt und arbeitet in Diefenbach.

Elisabeth Hatscher