Das Blau vieldimensional erleben

Ben Hirtz bringt sein malerisches Blau auf und in den „Hahn“ ein. Zum ersten Mal ist das Blau nicht nur Teil seiner Skulptur, sondern kann auf der Kunstroute durch „Das Tor“ durchschritten werden. Nach der blauen Linie, die die Eigendynamik im Wald im statischen Moment markierte, dem blauen Vorhang, der den Wind im Wald visuell widerspiegelte und reizvolle Auf- und Durchblicke gestattete, wird das Blau jetzt vieldimensional erlebbar. Der Künstler errichtet „Das Tor“ aus blauen Ästen und formt diese zu einem Ring-Kreis. „Das Tor“ teilt den Weg in ein davor und dahinter. Wer sich darauf zubewegt erkennt die künstlerische Intervention. Wer mitten im Tor stehen bleibt ist nah im Blau – wer zurückschaut ändert die Perspektive. Die Dimensionen Nah und Fern, Farbe und Licht gewinnen an Bedeutung und Schärfe.
Hirtz‘ Skulptur „Das Tor“ ist ein Angebot: Interaktiv kann jeder Einzelne seine Position und Sicht auf Kunst, Natur, Licht und Farbe finden.
Die Jury sagt: „Der Reiz der Skulpturen von Ben Hirtz auf dem Hahn bestehen darin, dass es ihm gelingt, fokussiert mit seinem malerischen Blau, seinen Arbeiten immer wieder eine neue Dimension hinzuzufügen und diese erlebbar zu machen. Das Blau von Hirtz ist markanter Teil der Kunstroute.“
Der akademisch ausgebildete Künstler Ben Hirtz ist seit mehr als 50 Jahren künstlerisch aktiv und lebt und arbeitet in Malbergweich in der Eifel.

Ben Hirtz