Inspiriert von den Zunderschwämmen (Elfenbanken) im Wald, konnten Mimi und Kat die Damen des Shop-in-Shop-Strickcafes gewinnen. Diese sind bereit, in diesem Jahr eine ganze Reihe von bunten Pilze und Zunderschwämmen zu stricken und zu häkeln. Die Zahl der Pilze wird im Laufe des Sommers an verschiedenen Stellen im Stadtpark Hahn zunehmen.
Meine Bildtafeln, und Stelen sind nur lesbar in einem codierten System, das ästhetisch zugänglich sein will. Es sind Ordnungen, Reihungen von rätselhaften Holzkäferspuren, deren eigentümlicher Zauber mit bildhauerischen Mitteln gehöht wurde und erinnert an lineare Schriftzüge, die sich jedoch jeder Ähnlichkeit zum konventionalisierten Code verweigern. Es sind Grenzgänge zwischen Urform und Auflösung vitalen Lebens – es sind Ausdrucksformen vitalen Lebens.
André Käpper (*1963) ist ein freischaffender Musiker und Bildhauer aus Densborn-Altenhof mit zahlreiche Ausstellungen und Teilnahmen an internationale Symposien/Projekten. Er arbeitet oft mit Holz und anderen natürliche Materialien. Die Suche nach Fundhölzern aus der näheren Umgebung ist Grundlage aller Arbeiten. Auf den Streifzügen durch Wälder und alte Schuppen gilt das besondere Interesse abgestorbenen Ästen und Stämmen mit Spuren von Insektenfraß, aber auch landwirtschaftlichen Holzgeräten und Möbelfragmenten. Eine gemeinsame Eigenschaft dieser vorgefundenen Hölzer liegt darin, zum Ausdrucksträger menschlicher und tierischer Lebensspuren geworden zu sein. In der ästhetischen Umsetzung werden diese Zeichen lebendiger Kommunikation in einem neuen Zusammenhangsichtbar.
Jeder mag sich seine eigenen Gedanken über diese Skulptur machen. Es ist schön zu wissen, dass hier Steine aus dem Nimstal, dem Ahrtal und dem Kylltal stammen. Das schwere Hochwasser im Juli 2021 hat sie von ihrer ursprünglichen “Heimat” fortgerissen. Jetzt haben sie einen neuen, sicheren und höher gelegenen Wohnsitz.
Matthias Stolz aus dem nahe gelegenen Kyllburgweiler ist schon sein ganzes Leben lang Landwirt. Er und sein Sohn haben immer wieder kreative und technische Wege gefunden, um von der Landwirtschaft leben zu können. Sie warten alle ihre Maschinen selbst, passen sie an und entwickeln auch eigene Anwendungen.Seine Kreativität wurde im letzten Jahr durch die extremen Regenfälle und Überschwemmungen 2021 und vor allem durch die Tatsache, dass wir lernen müssen, damit zu leben.
Fehlsteine mit Keramikplatten zum Begriff „Hoffnung“ aufgefüllt.
Die Mauer unterhalb der Stiftskirche, wo Stiftsstraße und Kastellstraße zusammentreffen, hat im Laufe der Zeit einige ihrer Steine verloren. Die Kinder und Jugendliche des Kunstkurses von Christiane Hamann haben Keramikplatten hergestellt, die genau in die offenen Stellen passen. Auf jeder Platte steht das Wort ‚Hoffnung‘, jeweils in einer anderen Sprache.Unser Dank geht an Christiane Hamann und die beteiligten Kinder und Jugendlichen und assistierenden Erwachsenen.
Im Inneren der Kapelle der Hoffnung wächst ein Bäumchen. Besteht die Hoffnung, dass er überlebt und zu einer stattlichen Buche heranwächst?
Maarten Brinkman (1962) sagt über seine Kunst: Natur ist meine größte Inspirationsquelle. in der Natur is alles anders und doch gleich. Alles ist einfach, aber komplex. Alles ist bekannt und sehr unbekannt. Kriterien, die gute Kunst erfüllen muss.Meine ersten Erfahrungen mit Kunst hatte ich als Siebenjähriger Junge. Beim Spielen mit Sand entdeckte ich, dass jedes Sandkorn eine andere Form und Farbe hatte. Ich sortierte die Körner nach Farbe und hatte plötzlich eine Sammlung. Für mich war es ein magischer Moment, denn wie konnte etwas Wertloses und so Kleines so wichtig werden?
In meiner Kunst suche ich nach dem Punkt, in dem das Alltägliche zur Kunst wird. Für mich ist dieser Augenblick magisch, weil er die Vorstellungskraft sichtbar macht. Es ist der Punkt, in dem aus einer Linie eine Zeichnung wird und doch beides ist. Dieser Moment ist bezaubernd, unfassbar und unermesslich groß.
Durch die Arbeit mit alltäglichen Materialien und einfachen Techniken bekomme ich einen besseren Überblick über den Wendepunkt; was ich hinzufügen oder weglassen sollte. Die Interventionen, die ich durchführe, müssen klar und genau sein. Manchmal muss ich den Betrachter einfach dazu bringen, die Realität anders zu sehen.
Der Ost-Hase ist eine Allegorie des Krieges in der Ukraine. Der weiße Hase steht für das von Russland überfallene Land.Der Hase, ein viel gejagtes, aber eigentlich friedliebendes Tier. Sein Gesichtsausdruck spiegelt die Überraschung des unbegreiflichen Überfalls und aller dabei begangenen Gräueltaten wider. Die Farbe Weiß steht für den Wunsch nach Frieden.
Material: Holz, Stroh, Kaninchendraht, Lehm und Silikatfarbe
Geboren 1973 in Kyllburg, aufgewachsen in den USA, lebt unter verschiedenen Tarnidentitäten auf der ganzen Welt.Über Dörte Mümmelmanns wahre Identität ist bis auf ihren Geburtsort nichts bekannt. Nach eigenen Angaben ist sie hauptberuflich als Geheimagentin tätig. Nebenbei besucht sie Volkshochschulkurse in “Malerei in der Bob Ross® Technik”. Als Geheimagentin operiert sie weltweit mit verschiedenen Geheimdienstorganisationen zusammen. Dabei sind ihr schon einige bekannt gewordene Coups gelungen:
[P] Kunst ist für Dörte Mümmelmann nur ein Hobby und ein entspannender Ausgleich zu ihrem stressigen Berufsalltag. Sie weiß im Vorfeld nicht, was bei ihrer Kunst am Ende herauskommt und hofft auf viele “Happy Little Accidents®”. Sie stellt an der Kunstroute zum ersten Mal ein von ihr geschaffenes Kunstwerk aus.
Ein Vorhang aus Ästen in blau bewegt sich durch Wind, Wetter und so (ver-)ändert sich der (Durch-)Blick.
„Künstlerische Arbeit ist die Freiheit, unbekannte Wege zu gehen.“
Benjamin Hirtz, Jahrgang 1955, künstlerisch, gestalterisch und handwerklich sowie kunstpädagogisch in diversen Ateliers und Ausbildungsstätten ausgebildet. Selbstständig als Bildhauer, Gestalter, Lehrer. Nach der Arbeit mit schwerem Stein und anderem Material interessiert mich im Moment eher das Skizzenhafte. Es ist leicht und frei und nicht fertig … lässt der Fantasie Spielraum und fordert den Betrachter, den eigenen inneren Bildern und Prozessen zu folgen und sich (damit) auseinanderzusetzen.
Hedi Schon wurde in Kyllburg geboren und wuchs in Bruderholz auf. Sie hat eine ganz besondere Beziehung zu Kyllburg, zum Stadtpark Hahn und insbesondere zur Stiftskirche.Das Thema Landart fasziniert sie, insbesondere im Hinblick auf Umwelt- und Naturschutz. Als Allroundkünstlerin mit besonderen Fähigkeiten als Glaskünstlerin arbeitet sie gerne mit den unterschiedlichsten Materialien.
Kunstwerk: Meine Installation ist ein Hinweis auf die weltweite Wasserverschmutzung die häufig in Form von Schaum auf dem Wasser in Erscheinung tritt. Auch PET-Flaschen die mit Trinkwasser befüllt waren, gelangen oft, statt in den Recycling-Kreislauf, als Mikroplastik in die Weltmeere.
Mit meiner Arbeit verbinde Ich die Hoffnung, dass es uns gelingt unsere Erde lebenswert zu erhalten.
Kunstwerk: mit meiner Arbeit möchte Ich die Aufmerksamkeit aif ein Detail lenken, das, wie viele andere, oft nicht bewusst gesehen wird. Es bietet einen etwas veränderten Blick auf das, was sowieso da ist. Es besteht die Möglichkeit dabei eine Art Perspektivwechsel zu vollziehen, der auch im täglichen Leben eine immer wichtigere Rolle unseres Zusammenlebens darstellt. Dabei soll jedem Raum gegeben werden den eigenen Gedankenprozessen zu folgen. Spannend finde Ich die Frage, welche Assoziationen geweckt werden durch die veränderte Sicht.
Geboren 1967, lebt in Bitburg. 2009-2013 Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier mit dem Schwerpunkt Malerei und Zeichnung. In dieser Zeit entwickelte Sie ihren eigenen Stil, wobei überwiegend der Mensch im Zentrum ihrer Arbeiten steht. Mit ihrer Kunst entdeckt Sie immer wieder neue Ansichten und ihrer Facetten des menschlichen Seins und ihrer Selbst. Ihrer Kunst ist zugleich Spiegel für sich un andere. Kunst im freien Raum und der Natur weckt immer wieder ihr Interesse, denn es biete die Möglichkeit sich auch hier dem Thema Mensch, als Teil der Natur, zu widmen. Zahlreiche Ausstellungen, u.a. in; Köln /Galerie Artclun, Galerie K 49, Messe artpu:l), Luxemburg (CAL), Trier (TUFA, Galerie Oalais Walderdorff, Moselufer), Prüm (EVBK), Belgien (St. Vith, Eupen), Bitburg sowie Frankfurt am Main. Künstlermirglied im GB Kunst, Trier.
Kunstwerk: auf einen Artikel habe Ich bewusst verzichtet, da das Moment und der Moment im Deutschen unterschiedliche Bedeutungen haben, aber beide passen zu meiner Arbeit. Der Moment: 1. Augenblick, Zeitpunkt; 2. kurze Zeitspanne. Das Moment: ausschlaggebender Umstand, Merkmal, Gesichtspunkt. Die lateinische Bedeutung des Wortes ist; Bewegung, Bewegkraft. Irgendwo in unserer Menschheitsgeschichte ist etwas schief gelaufen und es ist höchste Zeit es zu beheben, wenn wir noch Hoffnung haben wollen. Jetzt ist der Moment, in dem wir uns bewegen müssen, denn wenn die Sonne untergeht, wird auch ein bunter Schatten untergehen.
Geboren in Danzig, Polen in 1968. Zog 2013 in die Eifel und eröffnete 2025 eine Galerie. Seit 2020 verspürte er den Drang, sich auch als Künstler weiterzubilden, was in der Auswahl an der European Art Academy in Trier resultierte.