Von Koosje Schmeddes

Mitten im Raum, an Seidenfäden balancierend, hängt eine ursprüngliche, heimelige und verlassene Szenerie. Es herrscht eine gedämpfte Spannung. Sie sehen den eingefrorenen Moment eines ununterbrochenen zeitlichen Übergangs.

Diese Arbeit betont die Suche nach Gleichgewicht, wie in einer Dauerschleife, immer und immer wieder.

Der Blick durch das Fenster auf die Wohnhäuser auf der anderen Seite des Hügels verstärkt die intime und heimelige Atmosphäre, die diese Arbeit hervorruft. Diese Atmosphäre steht im Einklang mit der Bedrohung, die die Arbeit gleichzeitig ausstrahlt.

Mit diesem poetischen Bild schafft Schmeddes ein universelles Gefühl, das den Betrachter zugleich mit Hoffnung und Verzweiflung konfrontiert.

Inside the building, an archetypical, homely deserted scene hangs balancing on silk threads. There is a hushed tension. What you see is a frozen moment of the uninterrupted transition of time. As in a loop this work touches the search for balance.

The view through the window on the domesticated area at the other side of the hill, is used to enhance the intimate and homely atmosphere that this work evokes. This atmosphere is in duality with the threat the work radiates at the same time.

With this poetic image Schmeddes creates a universally recognizable feeling and confronts the spectator with hope and despair.